Willkommen auf Paradise Now.nets “Heilungs”-Seite !

Diese Seite ist verschiedenen einfachen, aber effektiven, nebenwirkungsarmen bzw. nebenwirkungsfreien und praktisch kostenlosen “alternativen Heilweisen” bzw.
Hausmitteln gegen/für weitverbreitete Unpässlichkeiten und Schmerzen
gewidmet, angefangen mit einem (für mich & viele andere) wirksamen,
“unfehlbaren” Zahnwehmittel zur Selbsthilfe. Wenn du ein
ähnliches Heilmittel für Beschwerden kennst,
lass es mich bitte wissen.

Mein “probates” Hausmittel gegen Zahnschmerzen: Natürlich wirksame
“Erste Hilfe” bei Zahnweh, langfristige Zahnschmerzkontrolle
durch Ursachenbeseitigung & Selbstbehandlung von Zähnen
bzw. Zahnschmelz, Dentin und Zahnwurzel
Ein persönlicher Erfahrungsbericht

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Meine simple & quasi kostenlose Zahn- und Zahnfleischbehandlung zur Schmerzlinderung und dauerhaften Beseitigung von Zahnschmerzen incl. Wiederherstellung der Kaufunktion kariöser
 Zähne - all jenen gewidmet, die auf zahnärztliche Behandlung verzichten wollen  (oder
müssen) bzw. die sich den “Risiken und Nebenwirkungen” konventioneller
 Zahnbehandlung oder “prothetischer Versorgung” incl. der dort
verwendeten Materialien wie Amalgam, körperfremde
Metalle etc. nicht aussetzen möchten.

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Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), erster deutscher Professor für Experimentalphysik und als Schriftsteller und Kunstkritiker bekannt für seine geistreichen Aphorismen und naturwissenschaftlichen Abhandlungen, hielt in seinem “Sudelbuch” (eine Reihe von Schreibheften, in denen er Unmengen an Gedankenschnipseln sammelte, die heute eine riesige Fundgrube an Aphorismen darstellen) das Folgende fest: "Ein untrügliches Mittel gegen das Zahnweh zu erfinden, wodurch es in einem Augenblick gehoben würde, möchte wohl so viel wert sein und mehr, als noch einen Planeten zu entdecken.”

Seitdem mein bester Freund und ich vor ca. einem Jahr ein “unfehlbares” Mittel gegen Zahnschmerzen für uns persönlich entdeckt (es gab es natürlich schon vorher) und wiederholt erfolgreich angewandt haben, kann ich mich nur wundern und entsetzt den Kopf darüber schütteln, in welcher Unwissenheit und Abhängigkeit von Zahnärzten wir gehalten werden... Wie wahrscheinlich die meisten im westlichen Kulturkreis Aufgewachsenen wurde auch mir von klein auf (zu meinem großen Schrecken) beigebracht, dass jegliches Anzeichen von Zahnweh auf “Karies” hindeute, die wiederum, falls unbehandelt, unbarmherzig fortschreitend sich stetig nur verschlimmern würde und ausschließlich im Sessel eines Zahnarztes zu “heilen” sei, indem diese(r) in einer überaus schmerzhaften, um nicht zu sagen, torturähnlichen Prozedur die schlecht gewordene Zahnsubstanz herausbohrt und mit einer künstlichen Füllung ersetzt. Der Gang zum Zahnarzt bliebe einem angeblich nicht erspart, da Zähne völlig unfähig seien, sich selbst zu reparieren bzw. zu regenerieren. Das Einzige, was man zur notdürftigen Selbsthilfe als Überbrückung bis zum Zahnarzttermin (bzw. Termin beim Notfallzahnarzt) tun könne, sei die “Selbstmedikation” in Form rezeptfreier oder rezeptpflichtiger Schmerzmittel (mit oder ohne Chemiekeule) oder im besten Falle die Anwendung natürlicher Mittel gegen Schmerzen, d. h. von Hausmitteln wie z. B. Gewürznelken oder Nelkenöl zur vorübergehenden Abhilfe gegen die - ja oft absolut unerträglichen - Schmerzzustände.

Wie gesagt, weiß ich heute, dass das einfach nicht stimmt - zumindest nicht für mich und für die, über deren Erfahrung mit der Selbstbehandlung (und manchmal -heilung) der eigenen Zähne ich gelesen habe.

Ich glaube auch, dass ich heute all meine Zähne in voller Gesundheit und Funktionalität besitzen würde, hätte man mich von klein auf die Prinzipien der körperlichen Selbstheilungskraft - einschl. im Zahn- und Zahnfleischbereich - und jene einfachen Selbsthilfemittel gelehrt, die ich heute kenne bzw. als effektiv erfahren habe - anstatt vier Zähne gezogen und einige weitere durch das Einsetzen dreier Brücken (zwei davon schon erntfernt) ernstlich verstümmelt bekommen zu haben - ganz zu schweigen von den kaum abschätzbaren Schäden, die v. a. durch das hochtoxische Quecksilber in den Amalgamfüllungen, die ich über 20 Jahre im Mund trug, verursacht wurden (ich empfehle hierzu und zur Schwermetallentgiftung Dr. Matthias Weissers und Dr. Dietrich Klinghardts Informationen bzw. Seiten). Natürlich hätte dies mir ganz nebenbei auch sehr viel - teilweise extreme - Schmerzen und einiges an Geld gespart.

Das im Folgenden beschriebene simple Hausmittel bzw. Verfahren zur Linderung oder genauer gesagt völligen Heilung von Zahnweh hat für mich tatsächlich Wunder gewirkt, selbst bei absolut “unerträglichen” Zahnschmerzen. Z. B. ein Zahnweh, das sich anfühlte, als ob mir jemand direkt und ohne Betäubung in den Kiefer bohrt, und bei dem mein gesamter Oberkörper in eine Art Schockzustand geriet - es handelte sich um Karies, die bis zur Wurzel vorgedrungen war, wie mir die behandelnde Zahnärztin mitteilte, die eine “Wurzelbehandlung” (welch ein Euphemismus) plante. Ich lehnte höflich ab und heilte den anschließenden Schmerz dauerhaft mit der unten skizzierten Methode, auf die ich später noch in größerem Detail eingehen werde. Lass dich von der scheinbaren und tatsächlichen Schlichtheit dieses Mittels nicht dazu verführen, es als zu primitiv oder simpel abzutun - genau das habe ich ursprünglich auch getan - bis ich es endlich ernsthaft damit versucht habe!

Achtung: Die seltenen Ausnahmen, die mir bekannt sind, bei denen es nicht gewirkt hat und der Schmerz statt dessen stärker wurde, werden unter Disclaimer erwähnt, bitte nimm diese zur Kenntnis, bevor du es damit versuchst, und entscheide anschließend nach eigenem Gutdünken. Auch wenn du gewohnheitsmäßig kaum Salz zu dir nimmst oder eine bekannte bzw. vermutliche Überempfindlichkeit für Natriumchlorid hast, wäre es evtl. angebracht, statt Salz andere Mittel zu versuchen, z. B. Knoblauch (siehe Weitere natürliche Mittel gegen Zahnschmerzen).

Mein Hausmittel gegen Zahnweh: wie ich Zahnschmerzen auch der schlimmsten Art selbst geheilt habe

Löse so viel Salz* in warmem Wasser auf (Körpertemperatur oder heißer, was immer sich besser anfühlt), dass du eine starke Lösung erhältst (falls du Bedenken hast, beginne evtl.  mit einer ganz schwachen Lösung). Spüle damit wiederholt Mund und Zähne und lasse dabei das Salzwasser auch etwas einwirken (es führt zu starker Speichelabsonderung). Die Schmerzen brauchen, vor allem wenn sie extrem stark sind, eventuell ein Weilchen, bevor sie nachlassen, doch sie legen sich mit Sicherheit (zumindest tun sie dies jedes Mal, wenn ich dieses Mittel anwende, die längste Zeit, die es dauerte, waren zwei Minuten - siehe erneut mögliche seltene Ausnahmefälle unter Disclaimer). In manchen Fällen muss die Anwendung wiederholt werden, evtl. sogar über mehrere Tage hinweg, falls sich der Schmerz erneut einstellen oder nicht gleich völlig legen sollte.

Diese Salzwasserbehandlung war für mich erheblich effektiver als z. B. biologisches Teebaumöl (das für mich bei geringeren Zahn- und Kiefer- bzw. Zahnfleischschmerzen sehr wirksam ist und das ich beispielsweise nach dem Salzwasser anwende, um Mundinneres bzw. Zähne zu “sterilisieren") und hilfreicher als alle anderen Mittelchen, die ich versucht habe, wie beispielsweise Schmerzmittel oder das weithin empfohlene Nelkenöl (das für mich bei intensivem Schmerz keinerlei Wirkung zeigte). (Tatsächlich sollten hier und da “empfohlene” Schmerzmedikamente wie Ponstan® [Mefenaminsäure], Felden® [Piroxicam], Panadol® [Paracetamol], Aspirin® [Acetylsalicylsäure], Acetaminophen [Tylenol], Ibuprofen [Motrin, Advil, Nuprin], Hydrocodone [Vicodin], Retortapyrin, ALEVE, Pfeil Zahnschmerz-Tabletten forte, Doppel Spalt compact, Tispol Ibu-DD, AKTREN, Saridon, Spalt Liqua Forte, Spalt Schmerztabletten, Demex, Dolomo und wie sie alle so schön heißen auf lange Sicht die Schmerzen eher verschlimmern, da sie zu einem ohnehin bakterienbelasteten Mund weitere Toxine bzw. Schadstoffe hinzufügen bzw. ihn damit belasten, ganz zu schweigen von den verschiedenen “üblichen” Nebenwirkungen pharmazeutischer Medikamente. Trotz alledem, manchmal sind nach meiner Erfahrung herkömmliche Schmerzmittel ein wahres Gottesgeschenk, aber nur, wenn sie direkt auf bzw. in Nähe der schmerzenden Stelle aufgelegt werden, siehe Beispiele unter
Disclaimer.)

Diese Salzwasserbehandlung scheint auch bei schmerzhaften Zahnfleischabszessen (infizierte/eitergefüllte Zähne/Gingiva) effektiv zu sein, bei welchen sie nach und nach den Eiter per Osmose herauszieht. (Im Übrigen sollte gründliches Spülen wie oben beschrieben natürlich auch jedwede zwischen den Zähnen eingeklemmte Speisereste, die ebenfalls Zahnschmerzen auslösen können, herauslösen. Ansonsten können Zahnstocher bzw. Zahnseide [siehe Dr. Hulda Clarks Empfehlungen] in solchen Fällen zum Erfolg führen.)

Hier ist eine zusätzliche umfangreiche Liste einfacher und natürlicher Hausmittel gegen Zahnschmerzen für alle, die noch weitere von mir oder anderen erprobte bzw. empfohlene “Schmerzmittel” gegen Zahnweh ausprobieren möchten.

* Wann immer möglich, verwende ich grobes, unraffiniertes (graues) Meersalz, das im Gegensatz zu raffiniertem und meist mit Rieselhilfen versetzem Tafelsalz eine Fülle an natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen bewahrt. Ein weiterer Grund ist, dass sich eine konzentrierte Salzwasserlösung aus raffiniertem Tafelsalz in meinem Mund tatsächlich irgendwie “giftig” anfühlt (was sie wahrscheinlich auch ist), während Spülungen mit einer konzentrierten Meersalzwasserlösung keinerlei solche unangenehmen Geschmacksempfindungen auslösen.
 

 

Die Ursachen von Zahnschmerzen: zur wahrscheinlichen Wirkungsweise der Salzlösung oder: wie Salzwasser Abhilfe bringt

Ich glaube, dass die Wirkung des warmen Salzwassers auf folgendem Mechanismus beruht: Zahnweh ist meines Wissens ein Zeichen dafür, dass der Nerv von Karies- und/oder anderen Bakterien angegriffen wird, die sich bis in die unmittelbare Umgebung des Nervs mittels eines “weichen” Zahnes eingeschlichen bzw. dort ausgebreitet haben. Der Zahn selbst hat seine gesunde, natürliche Härte (Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper) aufgrund eines Mineralstoff- und Spurenelementenmangels in seinem Gitterwerk verloren, was wiederum dank der so entstandenen Lücken Bakterien freien Zutritt zu tieferen Zahnbereichen ermöglicht. In anderen Worten, der Schmerz ist auf eine bakterielle Infektion zurückzuführen, die sich in einer auf Grund von Mangel- und Fehlernährung geschwächten Gegend des Körpers festsetzt und ausbreitet. Da nun Körpergewebe einschl. der Zahnpulpa bei Entzündungen dazu tendiert, an Umfang zuzunehmen (anzuschwellen), die Pulpa im Gegensatz zu anderen Geweben indes keinen Raum zum Ausdehnen vorfindet, da sie von starren Dentinwänden umschlossen ist, baut sich im Zahninneren ein enormer Druck auf. Und genau dieser Druck ist laut Zahnarzt “Paul Revere” (ein Pseudonym des tatsächlichen Autors Dr. Chic Schissel) Auslöser der schlimmsten Zahnschmerzen, wie er in seinem 1970 erschienenen Werk zur “alternativen Zahnheilkunde” namens “Dentistry and Its Victims” schreibt. Und exakt hier greift natürlich die osmotische Wirkung des Salzwassers, das sofort den betroffenen Bereich etwas “entwässert”, d. h. Flüssigkeit aus ihm abzieht und damit den Innendruck verringert, was die oftmals unmittelbar einsetzende schmerzstillende “Sofortwirkung” erklären könnte. Im Gegensatz vielleicht zu Paul Revere bzw. Dr. Schissel denke ich jedoch, dass das Spülen mit Salzwasser mehr tut, als nur den Flüssigkeitsdruck zu erniedrigen. Das  Salzwasser greift meines Erachtens in den schmerzverursachenden Entzündungsprozess auf zweierlei Weise ein (wobei sich die Wirkung wohl um so durchgreifender und radikaler darstellt, je konzentrierter die Salzlösung ist): zum einen mittels der erwähnten Osmose, wodurch nicht nur Wasser, sondern auch weitere Moleküle und schädliche Bakterien aus dem den Zahn umgebenden Zahnfleisch (und vielleicht auch aus dem Zahn selbst) herausgezogen werden, und zum anderen, indem die starke Salzlösung diese Bakterien dann unmittelbar abtötet bzw. diese durch wiederholtes Spülen aus dem Mund hinausgespült werden. Dass hier tatsächlich mehr als nur ein Flüssigkeitsabzug bewirkt wird bzw. im Spiel ist, lässt sich daran erkennen, dass wiederholte Salzwasserspülungen [wenn diesen eine aufbauende, zahnfreundliche Diät folgt] den Grundstein für eine Langzeitheilung oder zumindest “Befriedung” des “kaputten” kariösen Zahns legen können, wohl dank der durch die Salzlösung bewirkten gründlichen Abtötung von Bakterien.

Des Englischen Mächtige können hier - in Ergänzung des oben skizzierten Szenarios - einige weitere interessante Perspektiven zu Ursachen und Entstehung von Zahn- und Zahnfleischschmerzen auf Englisch nachlesen, die ebenfalls Paul Reveres “Dentistry and Its Victims” entnommen sind, und zwar dem Kapitel “Zahnschmerzen und ihre Kontrolle”.

(Neben “Zahnerkrankungen”, “Zahnschäden”, “Zahnverfall”, “Zahnwurzelentzündung” etc. gibt es natürlich auch noch andere oftmals vorkommende bzw. verwendete Bezeichnungen für Zahnschmerzursachen bzw. -auslöser wie Zahnfleischvereiterung oder -entzündung, Entzündungen des Zahnnervs, akute Vereiterungen an der Wurzelspitze, Überempfindlichkeit gegen Heiß und Kalt und “Biss-”Probleme, aber mich interessiert hier weniger eine wie auch immer geartete differentialdiagnostische Genauigkeit* bzw. zahnärztlich gesehen exakte Terminologie als die effektive Abhilfe und Schmerzlinderung bzw. -stillung auf lange Sicht, welche wiederum auf Ausschaltung und Behebung der zahnzerstörenden Ursachen wie v. a. der die Bakterienbesiedlung fördernden Fehlernährung beruht.

Last but not least, eine weitere Möglichkeit:  anscheinend können Zahn- oder Kieferschmerzen [in eher seltenen Fällen] auch ein Warnzeichen/Symptom eines anderen körperlichen Problems darstellen und beispielsweise auf  einen Herzinfarkt oder Nasennebenhöhlen- oder Ohrentzündungen hinweisen. Ich habe z. B. gelesen, dass Angina-pectoris-Patienten gelegentlich als einziges Symptom  ihres Herzproblems  Zahn- oder Kieferschmerzen aufweisen. Mit anderen Worten, nicht jedes Zahnweh muss auch halten, was es verspricht ;-), sondern könnte eventuell auf eine tiefer gehende Gesundheitsstörung hindeuten. [So, das war nicht als Angstmacherei oder als Beschäftigungstherapievorschlag für Hypochonder gedacht ;-), sondern wurde hier nur vorsichtshalber eingefügt, um nicht ungewollt irgend jemanden irrezuführen. Siehe auch Haftungsausschluss .])

* ...falls solche Diagnosen überhaupt jemals genau sind -  Zahnarzt “Paul Revere” schreibt, dass man, befrage man zehn Zahnärzte zu ihrer Einschätzung des gleichen Zahnes, zehn verschiedene Diagnosen erhalte - eine Aussage, die mir von einer Zahnärztin unumwunden bestätigt wurde. Details auf Englisch unter Ten Dentists - ten diagnoses.

    Zahnschmelzregenerierung und (zumindest vorübergehender) Zahnerhalt mittels aufbauender zahnfreundlicher Diät: kariöse Zähne ohne Zahnarzt behandeln & “Löcher” in den Zähnen ohne Füllungen versorgen

Das oben skizzierte einfache Verfahren bzw. Mittel, das mir so effektiv und schnell gegen Zahnweh fast jedweder Art hilft (vgl. Disclaimer ), ist natürlich nur der erste Schritt. Mein Ziel besteht ja nicht nur in temporärer Abhilfe und Schmerzstillung in Form einer Zahnwurzelbetäubung o. ä. , und ich habe keinerlei Interesse daran, so schnell wie möglich beim Notzahnarzt (zahnärztlicher Notfalldienst) oder normalen Zahnarzt mein Geld für eine “richtige”, “fachmännische” Behandlung hinzulegen, die ja quasi immer Füllungen, Kronen oder Inlays aus verschiedenen mehr oder weniger körperfremden und toxischen Materialien, Metallen und/oder giftigen Chemikalien beinhaltet, was zahlreiche potenzielle oder schon erwiesene Gesundheitsgefahren in sich birgt, wie z. B. Quecksilber und andere schädliche Metalle, die aus Amalgamfüllungen in die Blutbahn und damit in den Körper gelangen, radioaktiv kontaminierte Zahnmaterialien (ja, tatsächlich!) etc. Ich habe auch gelesen, dass allein das Bohren für den Zahn ein Trauma darstellt (ähnlich einer Operation an anderen Körperteilen), und aus all diesen Gründen und nicht zuletzt auch aus finanziellen Erwägungen vermeide ich heute Zahnärzte generell (eine einzige Ausnahme kann man weiter unten nachlesen).

Der nächste und wichtigste Schritt besteht daher natürlich darin, an einer auf lange Sicht wirkenden “Zahnwehkur” zu arbeiten, indem ich meine Zähne darin unterstütze, sich zu remineralisieren und so eine neue, harte Schmelzschicht zu bilden, wodurch sie zumindest wieder gebrauchsfähig werden. Eine solche Remineralisierung ist sicher am zuverlässigsten durch eine Nahrungsumstellung bzw. -anpassung zu erreichen (wenn man einmal von psychologisch/emotionalen, spirituell/energetischen und geistigen Heilungsansätzen absieht, die gelegentlich auch im Dentalbereich wichtig und sogar entscheidend sein können): was nun die Zähne zu ihrer Gesundung bzw. Gesunderhaltung brauchen, ist laut den Studien von Zahngesundheitsforschern und Zahnärzten wie Dr. Weston A. Price, DDS, Dr. George W. Heard, DDS, u. a. eine gesunde, naturnahe Ernährung, die reich an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und anderen Ergänzungsstoffen ist, wie sie sich vor allem in biologisch gezogener Rohkost, d. h. unerhitzter Frischnahrung, finden, sowie die Vermeidung raffinierter Lebensmittel wie vor allem Zucker und Weiß- bzw. Auszugsmehl und (wenn nötig) auch hochkonzentrierter natürlicher oder naturnaher Zuckerarten bzw. Süßstoffe wie Honig, Trockenfrüchte, Agavensirup, und letztlich saurer Lebensmittel wie Zitronen, Orangen, Essig etc.

Der Grund für die Vermeidung bzw. Einschränkung dieser Dinge im Interesse des Zahnerhalts ist folgender: laut mir einleuchtend erscheinenden Quellen werden Zähne aus folgenden Gründen kariös: innere Strukturschwäche (Mineralstoffmangel) und Angriff durch Säuren. Säuren wiederum stammen zum einen direkt aus sauren Nahrungsmitteln und entstehen zum anderen als Nebenprodukt des bakteriellen Abbaus von Nahrungsmittelresten aus raffinierter Nahrung (Weißmehl, Zucker) und konzentrierten natürlichen zuckerreichen Lebensmitteln wie Trockenfrüchten etc.

Aus diesem Grund esse ich hauptsächlich biologisch angebaute vegetarische Kost und häufig Algen (die wohl, zumindest in unerhitztem Zustand, die reichste bioverfügbare Quelle für alle bekannten Mineralstoffe und Spurenelemente darstellen - doch Vorsicht vor eventueller Schwermetallverseuchung) und vermeide raffinierte Speisen mit Zucker, Weißmehl etc. Überdies bemerkt Zahnarzt Dr. Heard in seinem Werk “Man Versus Toothache” [welches man von soilandhealth.org downloaden kann, das übriges auch einige deutschsprachige Bücher zum Thema Gesundheit, autarkes Leben etc. bereithält], dass ROHE Milch von Kühen, die auf mineralstoff- und spurenelementereichem Weideland grasen, eine ausgezeichnete Quelle sämtlicher Elemente darstellt, die für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Zahngesundheit vonnöten sind, während pasteurisierte Milch jegliche zahnaufbauenden bzw. -schützenden (sowie möglicherweise auch alle weiteren gesundheitsfördernden) Qualitäten eingebüßt hat. Falls du Milchprodukte verwendest, könnte es sich also “zahntechnisch” und anderweitig auszahlen, dich nach einer guten Quelle für rohe Biomilch umzuschauen, vor allem im Sommer, den Biokühe sicher alle im Freien auf der Weide verbringen. Dr. Heards “Man Versus Toothache” bringt sehr eindringlich zu Bewusstsein, dass zwischen roher und pasteurisierter Biomilch wie auch zwischen Milch von auf mineralstoffreichem Weideland gehaltenen Kühen und solchen, die auf weniger fruchtbaren Böden grasen bzw. weniger gesund gefüttert werden, (zahn)gesundheitlich gesehen Welten liegen könnten.* Wenn du Englisch liest, kannst du Ähnliches in vielen Einzelheiten auch in dem Buch “Orthotrophy” nachlesen (das sich ebenfalls von soilandhealth.org downloaden lässt), welches der Feder Dr. Herbert M. Sheltons entstammt, dem wahrscheinlich bekanntesten Vertreter der Natural-Hygiene-Bewegung in den USA. Er äußert sich darin umfassend zu den massiven Unterschieden im Gesundheitswert von Rohmilch bzw. pasteurisierter Milch.*

Falls die Zähne ursprünglich zu empfindlich sind, um ein Kauen oder selbst nur den simplen Kontakt mit gesunder Frischnahrung zu ermöglichen, kann es helfen, statt dessen frisch gepresste Gemüsesäfte (ich würde vor allem grüne, chlorophyllreiche Lebensmittel wie Weizengras, Salat etc. empfehlen), notfalls durch einen Strohhalm, zu trinken oder auch rohe Gemüse, Nüsse etc. in einem Mixer zu pürieren, und ebenfalls vorsichtig unter Vermeidung von Zahnkontakt zu sich zu nehmen und natürlich alles wegzulassen, was empfindliche (d. h. oftmals oder vielleicht immer: “wegen Mineralstoffmangels geschwächte”) Zähne irritieren könnte, wie Heißes, Kaltes, Scharfes, Saures etc.

Es ist jedoch sehr wichtig, dass die Zähne sobald wie möglich in regelmäßigen Kontakt mit gut gekauter natürlicher Nahrung obiger Qualität kommen, denn nur so können sie daraus unmittelbar die für ihre natürliche Selbstregeneration benötigten Mineralstoffe und anderen Elemente herausziehen. In Verbindung mit geeigneter Zahnreinigung je nach persönlichem Bedarf (siehe unten) und Sonnenbestrahlung zur Eigenherstellung von Vitamin D (das für korrekte(n) Kalziumassimilation und -einbau in die Zähne unabdingbar ist), sollte diese Art von Ernährung reich an Mineralstoffen und Spurenelementen den Zähnen ermöglichen, sich zumindest soweit zu remineralisieren, dass eine neue härtere Oberflächenschicht gebildet wird (einige Details und viele gute Tipps zu diesem Prozess z. B. auf www.healingteethnaturally.com und rawpaleodiet.org/dental-regeneration-1.html, wo man die zahlreichen “observations and opinions on dental regeneration with natural healing methods” des Autors nachlesen kann.

Einen zusätzlich in Betracht zu ziehenden wichtigen Heilungsansatz stellt in meinen Augen auch die Homöopathie dar, und dies sowohl zur Stärkung strukturschwacher oder -geschädigter Zähne als auch zur allgemeinen Zahn- und Zahnfleischheilung. Ich habe beispielsweise einmal sehr erfolgreich eine tiefsitzende und langdauernde Zahnwurzel- bzw. Kieferknochenentzündung mit homöopathischer (mittels Biotensor ermittelter) Behandlung weitgehend ausgeheilt (das Mittel brauchte etwa zwei Wochen, um an der betreffenden Stelle eine riesige Eiterbeule auf dem Zahnfleisch zu erzeugen (etwa 1,5 bis 2 cm breit), die schließlich aufbrach und durch Ausscheidung der entsprechenden Giftstoffe erheblich zur Abheilung der Infektion und des damit einhergehenden Schmerzes beitrug).

* Es gibt anscheinend unterschiedliche gesetzliche Regelungen bzgl. der “Zulässigkeit” des Verkaufs von nichtpasteurisierter Milch in verschiedenen Ländern der Welt. In Berlin ist sogenannte Vorzugsmilch leicht über Naturkostläden zu beschaffen, sogar in "Demeter”-Qualität (d. h. von biodynamischen Höfen, die u. a. den strengsten Biorichtlinien folgen), man muss nur eine entsprechende Bestellung (für Kuh-, Schafs- oder Stutenmilch) aufgeben.  Ich würde natürlich nie konventionelle Milch kaufen, da die Behandlung von “Milchkühen” in der herkömmlichen Landschaft genauso unmenschlich und grausam verläuft wie die anderer sogenannter “Nutztiere”, ganz zu schweigen von Antibiotika, Eiter und anderen Toxinen, die sich in herkömmlicher Milch finden. Ich esse (kurz)streckenweise auch rein vegan. Some information on the cruelty involved in conventional dairy “production” Tipp für Leser weltweit: www.realmilk.com/where-other.html#ger listet Bezugsquellen für Vorzugs- bzw. Rohmilch in Deutschland auf, realmilk.com/where5.html Rohmilchquellen in den USA und realmilk.com/where-other.html schließlich führt Einkaufsqellen für Rohmilch in Kanada, Chile, Japan, Australien, Neuseeland, Belgien, Dänemark, Osteuropa, Frankreich, Irland, Italien, Holland, Norwegen, der Schweiz und England auf.
 

 

Sonne und Vitamin D (Cholecalciferol)

In sonnenarmen Jahreszeiten oder Gegenden und/oder wenn ich eine Schwächung meiner Zähne bemerke (z. B. erhöhte Empfindlichkeit), nehme ich normalerweise/vorzugsweise Vitamin-D-Tabletten bzw. -tropfen ein (statt Dorschleber oder Lebertran, weil es vom lebenden Tier stammt). Ich lasse meine Zähne und mein Zahnfleisch auch gelegentlich direkt von der Sonne bescheinen, da Sonnenlicht in sich ein stark desinfizierendes und heilendes Element darstellt. (Compare Light, Medicine of the Future .) Ich denke, dass auch eine UV-Lampe im Winter sinnvoll einsetzbar wäre und gute Dienste leisten könnte. Eine wichtige Ergänzung zum Vitamin D ist Vitamin K2.

“Alternative” Mundhygiene: Zähne, Mundraum und Rachen natürlich säubern - Mundgesundheit dank natürlicher “Zahnpflege”

Gemäß den Forschungen von Gerard F. Judd ist es von enormer Wichtigkeit, jegliche Zahnpasta zu vermeiden, die Glycerin enthält (das sind möglicherweise die allermeisten, sogar solche aus dem Naturkostladen bzw. Reformhaus incl. Weleda verwenden Glycerin - eine Marke, die mir aufgefallen ist, da sie kein Glycerin in der Zutatenliste aufführt, ist “Mineralerde-Zahnpasta” von Terra Soleil, und auch CMD hat eine glycerinfreie Zahncreme im Angebot.)

Der Zahngesundheitswert einer Vermeidung von Glycerin liegt laut Judd in Folgendem begründet: damit sich ein Zahn auf natürliche Weise aus der aufgenommenen und im Speichel teilweise gelösten Nahrung remineralisieren kann, müssen seine Oberflächen rein und “zugänglich” - d. h. nicht verklebt - sein. Genau dies wird von glycerinhaltigen Zahncremes jedoch verhindert, da sich das Glycerin als schwer zu entfernender Belag über die Zahnoberflächen legt.

Ich verwende zur Zahnreinigung daher oftmals eine elektrische Zahnbürste (mit der ich besser in die versteckten Winkel komme) plus Wasser und Meersalz, Natron-Pulver (Bullrichs Salz u. ä., das stark alkalisch ist und so den Säuregehalt im Mund neutralisieren kann), reine unparfümierte Pflanzenseife, gemahlene Kräuter - und sonst nichts. Manchmal (selten) bürste ich mir die Zähne auch überhaupt nicht, beispielsweise wenn es sich unnötig anfühlt, weil ich den ganzen Tag nur Gemüse oder ähnliche harmlose natürliche Substanzen im Rohzustand zu mir genommen habe, die in sich schon einen reinigenden (leicht abschabenden Effekt) auf die Zähne ausüben. In solchen Fällen spüle ich mir vor dem Schlafengehen einfach sorgfältig den Mund mit Wasser oder einer starken Salzlösung. Ich reinige mir auch die Zunge regelmäßig, um eventuelle (vor allem morgendliche) Beläge zu entfernen. UPDATE 2011: Neuerdings verwende ich Xylitspülungen auch zum Zähneputzen und empfehle diese sehr.

Übrigens schreibt Zahngesundheitsforscher Weston A. Price (der den Globus auf der Suche nach Völkern und Stämmen mit natürlich gesunden Zähnen bereiste und deren “Geheimnis” schriftlich und bildlich detailliert dokumentierte), dass er unter den Volksgruppen, die sich ihre Zähne auf natürliche Weise erhalten, indem sie nur unraffinierte Lebensmittel zu sich nehmen, einige oder vielleicht sogar mehrere fand, die ihre Zähne überhaupt nie reinigen bzw. für die Zahnbürsten UMOs (unbekannte Mundobjekte) darstellen. Etwas Ähnliches berichtet Dr. George Heard auch in “Man Versus Toothache”, wo er u.a. zum Beispiel eine Frau von 83 mit gesunden Zähnen vorstellt, die nie eine Zahnbürste benutzt hat.

Trotz des Vorstehenden ist mir kürzlich (nach Lektüre von Dr. Naras How to Become Dentally Self-Sufficient) eindringlich klar geworden, dass die Zahnreinigung bei Zähnen, die schon durch Fehlernährung, “Veranlagung” (mütterliche Defizite während der Schwangerschaft u. ä.) und zahnärztliche Ein- und Übergriffe stark vorgeschädigt sind,   möglicherweise einen wichtigen, ja sogar entscheidenden Faktor darstellt, der über Sein oder Nichtsein von Zähnen bzw. Karies entscheidet. Dr. Nara widmet sogar den ganz überwiegenden Teil dieses Buches der Zahnhygiene und seinen Ratschlägen, wie ein optimales tägliches Zahnreinigungsritual - als Königsweg zur Vermeidung weiterer Kariesprogression - auszusehen hat. 

Dr. Hulda Clark rät in The Cure For All Diseases: “Verwenden Sie keine Zahnpasta, nicht einmal solche aus dem Reformhaus oder Naturkostladen. Nehmen Sie zur Zahnreinigung einfach Wasser oder chemisch reines Natron - lösen Sie dieses aber zuvor in Wasser auf, da es ansonsten zu stark abschleifend wirkt. Oder putzen Sie Ihre Zähne mit Wasserstoffsuperoxyd aus der Apotheke. Vermeiden Sie Zahnseide und verwenden Sie statt dessen einfädige Angelschnur. Zahnseide wird Quecksilber (mit Thallium!) zur Keimtötung zugesetzt.  Vertrauen Sie Ihre alte Zahnbürste dem Mülleimer an - Lösungsmittel lassen sich nicht herausspülen. Vergessen Sie auch Mundwasser und greifen Sie statt dessen zu Salzwasser (Salz ohne Aluminiumzusatz) oder ein paar Tropfen Wasserstoffsuperoxyd auf ein Glas Wasser.” Letzteres allerdings weder zum Spülen noch zum Zähneputzen verwenden, wenn du noch Metalle im Mund trägst, da Wasserstoffperoxyd Metall angreift und es teilweise herauslöst.

Mundgeruch

Gründliches Spülen und Gurgeln mit einer konzentrierten Salzlösung beseitigt auch rasch jegliche unangenehmen Gerüche, anscheinend erneut durch Abtötung und Ausspülung geruchserzeugender Bakterien. Ich habe Salzwasser - wohl dank der gleichen bakteriziden Wirkungsweise und Effektivität - auch als Gurgelmittel gegen Halsweh, Heiserkeit und Halsentzündungen empfohlen gesehen.

Wann ich doch einmal zum Zahnarzt gehe

Seit etwa sieben Jahren behandle ich jegliche auftretenden Zahn- und Zahnfleischprobleme mit dem oben skizzierten Programm selbst, wobei sich heute Probleme dieser Art nur selten einstellen - und quasi immer nur infolge von Diätentgleisungen in Form des Konsums von Zucker und ähnlichen Süßstoffen bzw. von Weißmehl. Ich habe mir allerdings eine Ausnahme in meiner “zahnarztfreie-Zone-Politik” erlaubt: einer meiner Zähne hatte ein sehr tiefes Loch, aus dem die Füllung herausgefallen war. Normalerweise lasse ich solche Zähne in Ruhe, reinige sie sorgfältig und regelmäßig und warte, bis sich dank gesunder optimierter Ernährung und Sonnenbaden ein neuer harter Schmelz gebildet hat, der den Zahn schützt und seine normale Benutzung und Belastung erlaubt. In diesem speziellen Fall war das Loch aber so tief und “ging um ein paar Ecken”, dass es unmöglich schien, es sauber zu halten. Statt dessen verfingen sich in seinen Tiefen ohne Unterlass verschiedene Nahrungsreste, die sich mit bakterieller Hilfe zu zersetzen begannen und Schmerz auslösten. So ließ ich dieses eine Loch vom Zahnarzt mit einer Plastikfüllung versiegeln.

Andere simple und natürliche Zahnschmerzmittel oder Hausmittel gegen Zahnschmerzen oder “Ist auch gegen Zahnweh ein Kraut gewachsen?”

Es lässt sich kaum eine preiswertere Methode als einfaches warmes Salzwasser vorstellen, mit der sich ein schmerzhafter Zahn zur Ruhe bringen lässt (und das gleichzeitig auch bei Vereiterungen [Abzessen] usw. wirksam zu sein scheint) - die einzige mir bekannte Ausnahme wären zehnminütige Spülungen mit Eigenurin (Dr. Thakkar).

Wie erwähnt, erwiesen sich sowohl konventionelle allopathische Schmerzmittel, das weithin empfohlene Nelkenöl und auch Teebaumöl (jeweils direkt auf die schmerzende bzw. kariöse Stelle aufgebracht) bei stärkeren Zahnschmerzen für mich als wirkungslos bzw. ohne Langzeiteffekt (obschon ich es nie mit einer frischen Gewürznelke oder biologischem Nelkenöl versucht habe, die beide jeweils möglicherweise effektiver sind). Außerdem sind Salz und Wasser fast immer direkt bei der Hand (und, wie erwähnt, für mich wirkt auch Meersalz allein, das ich direkt auf den schlimmen Zahn oder im generellen Bereich der Schmerzempfindung aufbringe), während einige der im Folgenden aufgelisteten Kräuter oder anderen Mittel, die ich in verschiedenen Quellen empfohlen sah, nicht unbedingt stets bei der Hand oder schlicht schwerer zu beschaffen sind (ganz zu schweigen von ihrer tatsächlichen Wirksamkeit auf längere Sicht).

Teebaumöl: Aus dem Teebaum (melaleuca alternifolia) gewonnenes Öl ist ein potentes antibakterielles Mittel, das für mich Nummer 2 in meiner persönlichen Hitliste wirksamer Heilmittel für Zahnweh oder Gaumenschmerzen darstellt, da es nach meiner Erfahrung - direkt und unverdünnt aufgetragen - bei weniger starken Zahn- bzw. Zahnfleischschmerzen extrem gut & schnell wirkt. Weiterer Pluspunkt beim Teebaumöl ist natürlich, dass es sich leicht in der Tasche mitführen lässt und so jederzeit auf Abruf bereitsteht. Anscheinend bringt es auch bei entzündetem Zahnfleisch rasche Linderung, wenn man ein paar Tropfen in ein Glas Wasser gibt und als Mundspülung verwendet. Achtung: nach meinen Informationen weist konventionelles (nicht aus biologischem Anbau stammendes) Teebaumöl extrem hohe Werte an toxischen Pestizidrückständen auf. Daher wann immer möglich zu Bio-Teebaumöl greifen (ich habe das preisgünstigste bislang in der DM-Drogerie entdeckt).

Handauflegen: Bitte eine(n) Freund(in), seine/ihre Hand mit heilender Absicht auf die schmerzende Wange zu legen. Dies hat für mich einmal ein wahres Wunder bewirkt und dem Zahn (der eigentlich fast hoffnungslos bzgl. Selbstheilung erschien und extrem weh tat) anscheinend den nötigen Anstoß gegeben, seine Selbstheilung in Gang zu bringen. Bei geringeren Schmerzen hat es mir auch sehr geholfen, die eigene Hand auf meine Wange zu legen, wobei der Schmerz quasi sofort nachließ bzw. sich ganz legte, allerdings nur für einen mehr oder weniger kurzen Zeitraum (z. B. Schlafen während mehrerer Stunden ermöglichte).

Bewegung & Erhöhung der Blut- und Lymphzirkulation: Ein Freund hat mir berichtet, dass es ihm während einer schlimmen, länger währenden Zahnwehattacke Erleichterung brachte, ins Freie zu gehen und Fahrrad zu fahren. Ich selbst habe Extremschmerzen auch durch Nach-unten-Hängen des Kopfes (Schaffung erhöhter Blutzirkulation bzw. eines Blut- und Lymphstaus im Schädel bzw. Mundraum) lindern und kurzfristig ganz abstellen können (der Schmerz kam allerdings schnell zurück, wenn ich mich wieder aufrichtete). Ein anderer Freund erzählte, dass er zur effektiven Zahnschmerzerleichterung Kaugummi kaut (natürlich zuckerfreien, doch Vorsicht vor Aspartam! Englischsprachige Informationen zur extremen Gefährlichkeit/Schädlichkeit von Aspartam).

Sonnenbaden: Meine Zähne und mein Zahnfleisch direkt der Sonne auszusetzen (wie vorerwähnt) hat sich ebenfalls als hilfreich zur Beruhigung und Schmerzstillung erwiesen. Der Grund dafür liegt u. a. darin, dass ultraviolettes Licht im Wellenlängenbereich von 260-280 nm eine bakterizide, d. h. bakterientötende Wirkung besitzt (UV-Strahlen werden tatsächlich als Sterilisationstechnik eingesetzt).

Die Zähne bzw. Zahnstruktur stärken bzw. reinigen: Wenn mir Zähne (oder einer davon) bzw. das Zahnfleisch wehtun, kann dies auch ein Hinweis darauf sein, dass der betreffende Zahn leicht geschwächt (d. h. etwas entmineralisiert) ist und nach aufbauender “Mineralstoffnahrung” verlangt und/oder gereinigt werden muss (z. B. wenn sich Nahrungsreste zwischen Zähnen verfangen haben). Siehe Zahnschmelzregenerierung und Zahnerhalt mittels zahnfreundlicher aufbauender Diät und “Alternative” Mundhygiene: Zähne, Mundraum und Rachen natürlich säubern.

Listerin Mundwasser (antiseptisch/keimtötend): Warmes Salzwasser gefolgt von einer Spülung mit Listerin Mundwasser wurde auch als extrem effektiv beschrieben, wobei Schmerzstillung in wenigen Minuten erfolgte. Ich persönlich ziehe Salzwasser vor, da es u. a. nicht die chemischen Zusätze von Listerin enthält Außerdem setzt die Herstellerfirma Johnson & Johnson anscheinend Tierversuche ein, was ein absolutes NoNo ist.

Cayennepfeffer: Zahn und Zahnfleisch damit einreiben. Sollte zudem garantiert Blutzufluss, Lymphzirkulation und Speichelsekretion im betreffenden Bereich erhöhen (wirkt angeblich auch wie eine Lokalanästhesie, d. h. örtlich betäubend).

Ingwerwurzel, die in Lebensmittelgeschäften erhältlich sein sollte, zeigt Erfahrungsberichten Dritter zufolge auch sehr gute schmerzstillende Wirkung bei Zahnweh und kann sogar sofortige Erleichterung bringen. Schneide ein Stück der Ingwerwurzel ab, entferne die Schale bzw. Haut und lege das Ingwerstück direkt auf den schmerzenden Zahn. Falls irgend möglich, beiße darauf und zerkaue es langsam, damit der austretende Saft den betreffenden Zahn umspült. Bewahre die restliche Ingwerwurzel zugedeckt im Kühlschrank auf und verwende sie je nach Bedarf, falls du die Behandlung wiederholen möchtest bzw. musst.

Echinacea: Nach Aussage von Drittpersonen wäre das beste Zahnschmerzmittel frische Echinaceawurzel (man könnte auch mit Echinaceatinktur experimentieren).

Wegerich: Die frisch gepflückten Blätter zerdrücken/zerkauen und auf den schmerzhaften Zahn aufbringen; mit etwas Salz vermischen, falls zur Hand.

Kolloidales Silber soll ähnlich effektiv gegen Zahnschmerzen wirken wie Salzwasser, ist jedoch unvergleich teurer und möglicherweise mit weiteren Nachteilen behaftet.

Nelkenöl, frische Gewürznelke: Das alte Hausmittel Nelkenöl soll sowohl bei Zahnschmerzen als auch bei Zahnfleischentzündungen keimtötend und schmerzlindernd bzw. -stillend wirken. Wie erwähnt, habe ich Nelkenöl (konventionell, nicht Bio) bei ziemlich extremen Zahnschmerzen ohne jede Wirkung bzw. Erleichterung angewandt, es ist jedoch möglich, dass eine frische Gewürznelke besser gewirkt hätte (auch hier habe ich Draufbeißen angeraten gesehen). Auch die Verwendung von Nelkenöl biologischer Herkunft könnte - wie gesagt - einen Riesenunterschied machen (z. B. Wattebausch mit Nelkenöl tränken und auf den schmerzenden Zahn legen).

Petersiliensamen: ein altes Zahnschmerzmittel. Dazu soll ein Teelöffel Petersiliensamen mit einer Tasse kochenden Wassers übergossen, sofort abgeseiht und dann als  Mundspülung verwendet werden..

Weizengrassaft wird in Viktoras Kulvinskas’ Klassiker “Survival Into The 21st Century” gegen Zahnweh und zur Heilung von Zähnen empfohlen. Dieser Tipp scheint mir sehr wertvoll und nachahmenswert für all jene, die Weizengras zur Hand haben (das sich leicht zu Hause “anbauen” bzw. ziehen lässt).

Homöopathie: Wenn du eine Internetsuche nach Begriffen wie “Zahnschmerzen + Homöopathie”, “homöopathische Behandlung von Zahnweh”, “homöopathische Globuli als Alternative zu Schmerzmitteln” etc. vornimmst, solltest du zahlreiche Vorschläge finden wie beispielsweise Mercurius [Merc] Chamomilla [Cham], Belladonna [Bell], Bryonia, Pulsatilla, Arnica, Coffea [Coff], Plantago major [Plan], Silicea [Sil], Calcarea fluorica [Calc-f], Calcarea phosphorica [Calc-p], Staphisagria [Staph], Kreosote [Kreos], Spigelia [Spig], Arnica [Arn] wie auch Erfahrungsberichte von Menschen, die verschiedene Zahn- oder Zahnfleischschmerzen und -probleme auf diese Weise reduziert bzw. behandelt haben und so Erleichterung fanden.

Wasserstoffsuperoxyd: Einige Tropfen auf ein Glas als Mundspülung (jedoch nicht, wie oben erwähnt, wenn du Metalle in Mund bzw. Zähnen trägst) könnten ebenfalls bei Zahnweh Erleichterung bringen, da Wasserstoffperoxyd eine Anzahl anderer Substanzen oxidiert.

Ozonbehandlung: Ich habe einen Kurzbericht über die erfolgreiche Heilung von Karies mit Hilfe von Ozon (ich glaube, mittels ozonisierten Wassers) gelesen. In Deutschland wird Ozontherapie in einigen Zahnarztpraxen eingesetzt bzw. angeboten, da Ozon ein potentes Antiseptikum ist, das die schmerzlose keimtötende Behandlung von Karies und Zahnfleischentzündungen ermöglicht. Diese Art nebenwirkungsfreier Behandlung tötet Bakterien, Viren und Pilze in Sekundenschnelle ab und macht damit Antibiotika im Allgemeinen überflüssig. [For general information on the mode of operation and effects of ozone, see for instance On Home Uses and Medical Applications of Ozone (air and water purification of pathogenic germs & pollutants, treatment of viruses, cancer, Aids, Lyme, gangrene & many other illnesses and complaints].

Generell: Zuweilen kann es nach meinem Dafürhalten angeraten sein, zwischen Heilmitteln zu alternieren. Als ich beispielsweise einmal das warme Salzwasser wiederholt auf ein hartnäckiges Zahnschmerzproblem anwandte, das von einer Infektion herrührte, die sich unter einer lose gewordenen Brücke entwickelt hatte (siehe weiter unten), bekam ich irgendwann den deutlichen Eindruck, dass das Salz selbst für den Zahnnerven zum irritierenden (anstatt heilsamen) Element geworden war, daran kenntlich, dass sich der Schmerz jedesmal kurzfristig verstärkte, wenn ich eine neue Salzwasserspülung vornahm. Als ich dann statt dessen eine Weile zu Teebaumöl als alternativem “Bakterientöter” (direkt appliziert) griff, war meine Welt wieder in Ordnung ;-).

Betäubung von Zahnschmerzen

Keines/r der im Folgenden aufgelisteten Rezepte bzw. Tipps, die ausschließlich auf eine Schmerzbetäubung zielen, sind nach meinem Dafürhalten gleichzeitig so wirksam, natürlich und leicht anzuwenden wie Salzwasser, noch packen (und heilen) sie das Problem in gleichem Maße (wortwörtlich) an der Wurzel: schädliche Bakterien, die sich in einem geschwächten (entmineralisierten) Zahn austoben und “einen schönen Tag machen”. Der Vollständigkeit halber hier eine Liste verschiedener Vorschläge zur temporären Erleichterung von Zahnschmerzen mittels mechanisch/physikalischer Betäubung.

Zahnfleisch-Selbstmassage mit den Fingern
Bevor ich hauptsächlich zum Salzwasser zur Zahnschmerzbehandlung griff, habe ich oftmals mit einigem Erfolg meine Finger zur Selbstmassage des schmerzhaften Zahnfleischs eingesetzt, häufig in Verbindung mit Teebaumöl.

Kälte & Eis
Kälte hilft u. a. die Schwellung zu reduzieren, die - wie oben angesprochen - eine wesentliche Schmerzursache bilden könnte. Bei Infektionen im Zahnbereich sollte die Anwendung einer Kältebehandlung (kalte Umschläge etc., s. u.) Schwellung & Schmerz im betreffenden Bereich reduzieren. Zahnschmerzen, die nicht auf einer Infektion beruhen, sollen sich jedoch bei Kälteanwendung verschlimmern, während sie positiv auf feuchte Wärme (Wärmeflasche, warme Umschläge etc.) reagieren. (Eigentlich sollte man schnell merken, was von beidem hilfreich wirkt).

Kaltes Wasser
Spülungen mit eiskaltem Wasser auf der Seite des Mundes, auf der sich der kranke Zahn befindet, lassen nach Erfahrungsberichten den Schmerz umgehend abklingen.

Eis im Mund
Du könntest versuchen, auf der schmerzenden Mundseite einen Eiswürfel oder etwas Ähnliches zu halten, wobei du, wenn möglich, darauf kaust oder daran saugst. Nach Bedarf wiederholen. Kaltes oder Eiswasser kann genauso wirken.

Massieren mit Eiswürfeln
Alternativ habe ich auch eine Eismassage zur Linderung von Zahnschmerzen empfohlen gesehen, wobei man einen Eiswürfel in die schmerzende Stelle reibt, um so die Nervenenden zu betäuben (was den Schmerz allerdings auch verstärken könnte).

Eispackung
Eine Eispackung oder anderes kaltes Objekt (z. B. aus dem Kühlschrank) an die Backe zu pressen kann vorübergehende Erleichterung bzw. Schmerzfreiheit bringen.

Akupressur (chinesische Heilmethode: punktförmige Massage von Druck- oder Energiepunkten)
hat bei mir nur eine äußerst kurzzeitige Wirkung gezeigt (vielleicht ist es für dich effektiver). Zur Hilfe gegen Zahnschmerzen wird geraten, an der Basis des Zeigefingernagels beidseitig Druck auszuüben oder zu reiben (doch vergleiche
Handauflegen).

Schafgarbenwurzel oder -blätter
Schafgarbe (achillea millefolium) ist ebenfalls ein Betäubungsmittel. Zur Abhilfe bei Zahnschmerzen sollen die frische Wurzel bzw. frische Blätter - auf Zähne oder Gaumen aufgebracht - hilfreich sein.

Weitere natürliche Mittel gegen Zahnschmerzen und zur Stärkung von Zähnen und Zahnfleisch: verschiedene Vorschläge

Vanilleextrakt: im Mund herumswirbeln oder einige Tropfen direkt auf den schmerzenden Zahn aufbringen.
Knoblauchzehe: leicht zerdrücken, mit (zuckerfreier!!) Erdnussbutter vermischen und auf den schmerzhaften Zahn aufbringen (da Knoblauch bakterizid wirkt, sollte er auch ohne Erdnussbutter eine Wirkung zeigen, und ich habe auch entsprechende begeisterte Erfolgsberichte gelesen).
Gelbwurz/Kurkuma (haldi) sticks: verbrennen, zu feinem Pulver verarbeiten und als Zahnpulver verwenden.
Oreganoöl: ein paar Tropfen direkt auf den Zahn oder das Zahnfleisch.
Cashews/Cashewöl: kann bei der Abheilung von Abszessen/Eiterbeulen helfen.
Teebeutel: so nah wie möglich an den schmerzenden Zahn legen und daran saugen.
Dinkel-, Hirse- oder Buchweizenkissen statt Federkissen: hilft angeblich bei Zahn-, Kopf- oder Ohrenschmerzen und kann zu besserem Schlaf verhelfen.
Kamille, Myrrhe, Salbei oder Thymian: mit in Wasser verdünnten alkoholischen Auszügen dieser Kräuter spülen.
Rosmarinblätter: getrocknete Blätter kauen.
Steinklee: mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen & damit mehrmals täglich spülen.
Zwiebeln gegen Entzündungen: 200 g in einem Liter Wasser 10 Min. lang kochen. Damit regelmäßig Mundspülungen machen.
Abszess: Auflegen von leicht erhitzten Kohlblättern (dickrippig) (ich habe auch leichtes Bügeln als Vorbehandlung der Kohlblätter empfohlen gesehen).
Salbeitee: Spülungen mit starkem Salbeitee sollen Schmerzen nach dem Ziehen eines Zahnes lindern (ich persönlich lasse mir keinen Zahn mehr ziehen, sondern heile meine Zähne mit dem hier skizzierten Programm).
Zahnfleischgeschwüre: eine längs aufgeschnittene, in warmer Milch eingeweichte Feige auflegen.
Grüner Tee soll Zahnschmerzen lindern und Karies vorbeugen, u. a. weil er Fluor im natürlichen Verband (soll zahnschmelzstärkend wirken) und andere Wirkstoffe enthält. Grüner Tee muss richtig zubereitet werden (siehe [hoffentlich] Packungsaufdruck).

Dennis Knicely, D.D., empfiehlt in seinem interessanten (englischsprachigen) Artikel zum Thema “Natürliche Zahnheilung”, den man auf www.healingnews.com/Healing_Teeth_article101.html nachlesen kann, unter anderem folgende natürliche Mittel zur Zahnstärkung bzw. gegen Zahnschmerzen:
"Formel gegen Zahnweh: Mische Cayenne, Baldrian, wild lettuce (wilder Lattich/Salat) zu gleichen Teilen.
Grapefruitsamenextrakt eliminiert Bakterien, die Infektionen auslösen können.
Zähnebürsten mit Chlorophyllpulver kann ‘Zahnverfall’ und Zahnfleischentzündung aufhalten.
Zur Stärkung von Zähnen und Zahnfleisch und als Hilfe bei der Entfernung von Zahnbelägen und Zahnstein schneidet man eine Erdbeere in zwei Hälften und reibt damit Zähne und Zahnfleisch ein. 45 Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abspülen. Siehe
Erfahrungsbericht: Erdbeeren zur natürlichen Zahnsteinentfernung.
Natürliches Fluor in Roggensprossen oder -flocken stärkt den Zahnschmelz.
Pflanzliche Kalziumformel: Mische gleiche Teile von Alfalfa, Schachtelhalm, Irish Moss, Lobelia und Haferstroh. Verwendung als Tee oder gemahlen in Kapseln.”

Aspirin (Acetylsalicylsäure): Ich habe verschiedene Warnungen betreffend dem oft zur temporären Schmerzstillung empfohlenen direkten Auflegen eines Aspirins auf den schmerzenden Zahn oder das schmerzhafte Zahnfleisch gelesen. Dies mag die Beschwerden zwar vorübergehend lindern oder sogar abstellen, doch kann es auch zu einer Entzündung von Zahnfleisch und Backengewebe führen.

Selbstheilung von Zahnfleischtaschen (Parodontose)

Siehe diesen Erfahrungsbericht.

Erfolgsgeschichten: eindrucksvolle Zahn- und Zahnfleischheilungsberichte

Siehe www.healingteethnaturally.com/index-de.html und vor allem auch Xylitspülungen.

Zu guter Letzt

Das Befolgen des oben skizzierten Programms (incl. Vitamin-D-Tabletten im Winter, wenn ich fühle, dass meine Zähne trotz gesunder mineralstoffreicher Ernährung an Härte verlieren) hat für mich wiederholt Wunder gewirkt und extrem schmerzhafte Zähne (die, wie erwähnt, normalerweise nur nach dem Konsum von Zucker/Weißmehl und konzentrierter natürlicher Zuckerträger wie Rosinen, aber auch nach einseitiger Ernährung, z. B. nur mit Vollkornnudeln o. ä., auftreten können) zunächst völlig schmerzfrei gemacht (was bis zum vollen Erfolg mitunter mehrere Tage in Anspruch nehmen kann) und sie in der Folge zu schmerzfreier Funktionsfähigkeit befähigt. Wenn ich keine zahnschädlichen Substanzen zu mir nehme (dazu können, wie erwähnt, auch Zitrusfrüchte und saure Lebensmittel zählen, vor allem, wenn sie im Übermaß genossen werden) und mich einigermaßen abwechslungs- und mineralstoffreich und rohköstlich ernähre, fühlen sich meine Zähne auf diese Weise immer gut an trotz weiterhin bestehender “Löcher” (deren Oberfläche aber anscheinend neu gehärtet ist).

Dabei ist anscheinend  Folgendes eingetreten: all diese “Löcher” bzw. kariösen (geschwächten) Zähne haben sich selbst von innen heraus remineralisiert und gehärtet und mit einer neuen schützenden härteren Oberfläche versehen, während die vormals kariösen “Ausbuchtungen” weiter bestehen bleiben (aber, wie erwähnt, dank Neubildung einer neuen härteren Oberfläche keinen weiter fortschreitenden “Zahnverfall” zeigen, so lange ich mich mineralstoffreich ernähre). (Dies hat im Übrigen so gut funktioniert, dass ich sogar hin und wieder Dinge wie weiße Bioschokolade oder Biovollkornkekse [gesüßt mit Biorohzucker und ähnlichen naturnäheren und weniger raffinierten Zuckerarten] essen kann, ohne Symptome von Zahnerosion und nachfolgende Schmerzen zu bekommen. Allerdings muss ich hier auch vorsichtig sein und nicht übertreiben, da sich Zähne meiner Erfahrung nach “einschleichend” schwächen können und dann erst als massiverer Zahnschaden, dessen diätetische Reparatur länger in Anspruch nimmt bzw. unmöglich erscheinen mag, bemerkbar machen.)

Seit Kurzem verwende ich auch die oftmals äußerst wirksamen Xylitspülungen und empfehle diese von ganzem Herzen.

Update 2012: Einige meiner Backenzähne, die vormals viele Male mit verschiedenen Materialien gefüllt bzw. als Brückenpfeiler stark beschliffen worden waren und deren Oberfläche ich mit obigem Programm eine Reihe von Jahren festigen bzw. versiegeln konnte, wurden inzwischen durch die tägliche Benutzung mehr und mehr abgetragen. Dies ist sicher darauf zurückzuführen, dass die wiederholten Behandlungen und eingebrachten Toxine die Pulpa so geschädigt haben, dass sie den jeweiligen Zahn nicht mehr von innen ernähren kann. Detaillierte Informationen zu diesem Thema unter Wie Bohren & Füllen Zähne (irreversibel) schädigen kann.

Dies bedeutet, dass die Dauerhaftigkeit des Erfolges einer Remineralisierung ganz entscheidend davon abhängt, in welchem Zustand sich die Zahnpulpa befindet bzw. ob sie sich regenerieren lässt.

Wichtiger Nachtrag und Disclaimer (Haftungsausschluss)

zum Thema “Salzwasser gegen Zahnschmerzen” und “dentale Autonomie”

Der geneigte Leser ;-) wird darauf hingewiesen, dass das Vorstehende - hier in der Hoffnung mitgeteilt, dass es ihm von ebenso großem Nutzen sein möge, wie es dies für mich gewesen ist - meine eigene  Erfahrung mit der Selbstbehandlung von Zahnweh und der teilweisen bzw. vorübergehenden Remineralisierung von Zähnen wiederspiegelt, sowie das, was ich über einschlägige Erfahrungen anderer Betroffener gelesen und gehört habe. Dies heißt, dass der beschriebene Heilungs- und Behandlungsansatz möglicherweise für dich so nicht funktioniert bzw. nur nach entsprechender Anpassung an deinen speziellen Fall.

Zum Beispiel erhalte ich zwar häufig dramatische “Dankesschreiben” von Leuten, denen das einfache Rezept mit dem Salzwasser (bzw. eine leichte Abwandlung desselben) bei extremen Zahnschmerzen sehr schnell geholfen hat, aber im Mai 2009 auch eine erboste Rückmeldung eines Lesers, dessen Zahnweh durch einen Sprung im Zahn verursacht war und bei dem sich der Schmerz nach Salzwasserspülung sehr verstärkte. Eine zweite, ähnliche Rückmeldung erfolgte im Februar 2011. Hier war ein beträchtliches Stück eines Zahnes (bis zum Zahnfleisch hinunter) unbemerkt herausgebrochen und enthüllte einen innerlich schwarzen Zahn. (Dies weist prinzipiell auf eine tote Pulpa hin, d. h. ein solcher Zahn wird nicht mehr von innen her ernährt, sondern ist eine “Zahnleiche”.) Ein kurzes Spülen mit Salzwasser löste in diesem Fall einen sehr starken Schmerz aus, und der Nerv “pochte höllisch”. Anschließend entwickelte sich Schmerz in der gesamten Backe.

Auf der anderen Seite schrieb mir Farah, die diese Seite in Farsi übersetzt hat:

“Mir ist ein Zahn während des Kauens gebrochen (ein zerbrochener Zahn ist schlimmer als ein Zahn mit Sprung). Es tat weh und das umgebende Zahnfleisch war gerötet. Ich besuchte mehrere Zahnärzte zwecks Beratung. Jeder davon meinte, mein Zahn müsse operiert werden, d. h. das Zahnfleisch aufgeschnitten und eine Art Wand implantiert werden, um den Zahn zu füllen.
Ich folgte diesen Ratschlägen nicht und begann statt dessen mit Salzwasserspülungen.
Nach einem Tag war der Schmerz weg, aber das Zahnfleisch immer noch gerötet. Ich entdeckte, dass meine Lösung nicht stark genug war und dass das Wasser lauwarm sein muss (Zimmertemperatur genügte nicht), daraufhin hatte ich bessere Ergebnisse und mein Zahnfleisch wird jetzt wieder rosa.”

Und zwei weitere positive Erfahrungsberichte (aus dem Englischen von mir übersetzt):

"An Weihnachten ist mir ein Zahn gesprungen, und der Schmerz war unerträglich. Ich habe wie verrückt Schmerztabletten in mich reingeschüttet, aber nichts wollte helfen - ich konnte nicht schlafen und hatte schreckliche Schmerzen. Ich habe dann das Salzwassermittel versucht, was mir aber zuerst nicht geholfen hat. Aber dann habe ich eine SEHR starke Lösung in lauwarmem Wasser versucht, und meine Schmerzen waren wie weggeblasen. Ich bin so erleichtert und freue mich darauf, endlich schlafen zu können!"

"Mir ist ein Zahn gebrochen... ich ging zur Notaufnahme, die mich im Grunde einfach mit so Scheißschmerztabletten wieder weggeschickt haben. Meine Freundin gab mir stärkere Schmerztöter aus ihrer Hausapotheke, aber die halfen auch nicht, so dass ich zwei Tage lang weder schlafen noch essen konnte. Meine Schmerzen waren so extrem, dass ich heulte. Main Mann fand dann deine Website und überredete mich, das mit dem Salz zu versuchen.... mein Wochenende war gerettet, und mein Verstand ebenfalls... Es funktionierte sofort, die Schmerzen waren einfach wie weggeblasen und sind bislang nicht wieder aufgetreten. Jetzt habe ich schon 12 schmerzfreie Stunden hinter mir und bin überglücklich."

Falls du deinen Fall in einem der zwei eingangs angeführten Negativbeispiele wiederzuerkennen glaubst (d. h. falls die Ursache deiner Zahnschmerzen ähnlich sein könnte), lasse also evtl. Vorsicht walten. (Bedenkenswert ist allerdings, dass nicht auszuschließen ist, dass die Schmerzverstärkung in den zwei oben zitierten Negativbeispielen ohnehin eingetreten wäre und das Salzwasser diesen Vorgang lediglich beschleunigt hat, vor allem, da die ganz überwiegende Mehrheit der Benutzer sehr positive Erfahrungen mit der Salzwasserspülung macht.)

Ein weiterer Punkt: ich vermag nicht zu sagen, ob eine Salzwasserbehandlung in Fällen greift, wo der Schmerz von wurzelbehandelten oder sogenannten toten Zähnen herrührt. Auch habe ich einen Freund (ein regelmäßiger Zigarrenraucher und Freund von Süßigkeiten), der das Salzwasser bei sehr starken Zahn/Zahnfleischschmerzen unbekannter Herkunft ausprobierte und dem es auch über zwei Tage intensiver Anwendung hinweg nicht half. Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass die entsprechenden Mikroorganismen der ”sterilisierenden” Wirkung der Meersalzlösung gegenüber Immunität entwickelt hatten, oder wahrscheinlicher darauf, dass der Schmerz hauptsächlich aus einer Gegend in seinem Mund stammte, wo er eine Brücke trägt. Genau Letzteres ist auch mir passiert: die längste Zeit, die das Salzwasser je benötigte, um den Schmerz zu beseitigen, betrug über zwei Tage, und der Schmerz betraf eine Gegend, wo ich noch eine Brücke im Mund trage. Es macht Sinn, dass Salzwasser an einem so schwer zugänglichen Ort, an dem die meiste Fläche künstlich versiegelt ist, länger benötigt (diese Brücke habe ich lange nicht entfernen lassen, da ich einem Zahnarzt für die Arbeit einiger Minuten ungern ein kleines Vermögen bezahle, da dies in meinen Augen in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung steht).

Was meinem Freund schließlich geholfen hat, waren einfache freiverkäufliche Schmerztabletten, von denen er eine halbe direkt auf die Schmerzzone legte und die zweite Tablettenhälfte einnahm. Im Folgenden wusch er sich den Mund wiederholt mit Wasser und Teebaumöl aus und brachte ein paar Tropfen direkt auf die schmerzhafte Zone auf (er fastete quasi während der gesamten Episode, da Essen wegen übergroßer Zahnempfindlichkeit zu schmerzhaft gewesen wäre). Der dank Schmerzmittel erzeugte Zustand der Schmerzfreiheit ermöglichte ihm endlich wieder eine gute Nachtruhe und einen erholsamen Schlaf (was extrem wichtig ist, damit der Körper seine Selbstheilungs- und Entgiftungsarbeit richtig und ungestört ausführen kann). Am folgenden Tag war der Schmerz erheblich gelindert; statt dessen hatte sich eine Eiterbeule entwickelt, die er dann nach und nach durch erneute Salzwasserspülungen  zum Verschwinden brachte. Schließlich waren sowohl der Abszess als auch die Schmerzen verschwunden, und auch er konnte erst mal getrost auf den “unumgänglichen” Zahnarztbesuch verzichten.

Trotz alledem rate ich, bei jeglichen eher hartnäckigen Schmerzen, die von einem von einer Brücke verdeckten Zahn herrühren, diese Brücke baldmöglichst entfernen zu lassen. Meine Erfahrung mit langem Zuwarten ist nämlich, dass der betreffende Brückenpfeiler einfach mehr oder weniger stillschweigend und “klaglos” vor sich hinrottet und eine Wurzelentzündung bewirkt (die ich einmal, wie oben erwähnt, mit Homöopathie ausgeheilt habe. Das entsprechende und für meinen Fall richtige Mittel wurde von einem  spirituellen Naturheilkundler mittels Biotensor [einer Art “high-tech” Pendel] bestimmt.).

Vor der “Entdeckung” meines persönlichen Salzwasserzahnwehmittels habe ich auch einmal ein Analgetikum sehr vorteilhaft verwendet - nicht durch Einnahme (was wenig sofortige Wirkung zeigte - anscheinend brauchen Schmerzmittel meist 30 bis 60 Minuten, bis sie ihre volle Wirkung entfalten, und auch diese ist nach vielfacher Erfahrung nicht “berühmt”), sondern indem ich die Schmerztablette direkt auf die schmerzende Stelle aufbrachte, wodurch sich das Zahnweh innerhalb von ein, zwei Minuten legte - vermutlich dank KO-Schlags des Zahnnerven per Chemiekeule (doch siehe obige Anmerkung bzgl. Aspirin).

... und ich habe im übrigen auch deutlich den Einfluss des Geistes (bzw. der Gedanken) und des Handauflegens, wie erwähnt, auf die Schmerzerfahrung (oder deren Abwesenheit) erlebt ...

Mehr wichtige Informationen auf Deutsch

Siehe www.healingteethnaturally.com/index-de.html.

Viele weitere Tipps auf Englisch

www.healingteethnaturally.com
a site devoted to natural tooth & gum care, dental regeneration and non-toxic treatment.

Ich suche freiwillige Übersetzer des Salzwassertipps gegen Zahnschmerzen in alle Sprachen (einige existieren schon, die arabische, russische und chinesische Version brauchen Korrekturleser).

Zähne und Zahnweh natürlich behandeln: wenn dir diese Informationen geholfen haben, dann überlege dir doch, auch etwas zurückzugeben. Unterstützungsmöglichkeiten (incl. solcher, die dich keinen Cent kosten) finden sich auf  Zähne natürlich heilen: einfache und kostenlose Möglichkeiten, wie du die Arbeit dieser Website unterstützen kannst.

 

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